Starkes Trio aus Träger, Stützen und Wandelementen: Ciments Vigier SA
Vom Zementlieferanten zum Kunden. Die Vigier SA ist als Zementherstellerin und -lieferantin eine bekannte Partnerin; auch bei der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG. Für einmal tauschten die beiden Rollen. So wurde die MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG zur Lieferantin, während die Vigier SA zur Kundin und Bezügerin von vorfabrizierten Träger, Stützen und Wandelementen wurde.
Objekt: Dosierbunker, Umschlag- und Lagerplatz Kalksteinmergel, Zone Industrielle Rondchâtel, Péry Auftraggeber: Ciments Vigier SA, Péry Planung: WEL Consulting, Orvin Vorfabrizierte Betonelemente: Werk Schachen, MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG Montagepartner / Subunternehmer: BFT Montage Krallinger GmbH Produktpartner: Stahlton Spannstahl
Eine neue Halle mit vorgespannten Betonelementen
Die Ciments Vigier SA ist die Pionierin der schweizerischen Portlandzement-Herstellung. Damit die Rohstoffe auch künftig einwandfrei und prozessoptimiert gelagert werden können, wurde ein neuer Dosierbunker, Umschlag- und Lagerplatz für Kalksteinmergel errichtet.
Selbstverständlich setzte die Ciments Vigier SA auf vorgespannte Betonelemente, denn nur so konnte die neue Halle auch stützenfrei auf die gewünschte Breite von rund 17 Metern errichtet werden. Für die Konstruktion der neuen Halle wurde ein Ingenieur mit der Planung und Berechnung beauftragt. Dieser arbeitete Hand in Hand mit der MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG zusammen.
«Als Objektleiter bin ich laufend mit dem Auftraggeber und den verantwortlichen Personen im Austausch. Ich betreute das Projekt Schritt für Schritt. Kurze Wege und der direkte Austausch mit der Produktion ermöglichten es uns, Anpassungen und Feinabstimmungen innert kürzester Zeit gemäss Kundenwunsch vorzunehmen.»
(1) ELEF® Träger 16 Stück à 36 Tonnen 2,5 x 21 Meter (2) ELEF® Stützen 32 Stück à 23,3 Tonnen 2,05 x 16,92 Meter (3) ELEF® Wandelemente 96 Stück à 16,2 Tonnen 0,4 x 5,97 Meter

Die Elemente
Die Träger wurden allesamt werkseitig vorgespannt, sodass der Neubau gänzlich ohne Zwischenstützen errichtet werden konnte. Dank der werkseitigen Vorspannung im Spannbett erübrigte sich das Nachspannen bauseits. Der baustellenseitige Aufwand wurde somit vorgelagert und dem eng getaktetem Terminplan etwas Entlastung gewährleistet.
Die vorfabrizierten Stahlbetonstützen stehen auf massiven Einzelfundamenten. Die Verankerung der Stützen erfolgte mit den bewährten PEC Stützenschuhen von Peikko. Die biegesteife Verbindung der Stützen und Träger wird durch vorgespannte Dywidag Stabspannglieder unseres Partners Stahlton AG gewährleistet.
Die Wandelemente sind in der Bodenplatte eingespannt und wurden untereinander mit dem PFEIFER-VS®-ISI-System verbunden.
Die aussergewöhnlich kleinen Toleranzen erforderten bereits in der Planung und der AVOR ein besonderes Augenmerk. In der Produktion mussten die verschiedenen Einbauteile sehr genau platziert werden, um den Anforderungen gerecht werden zu können. Bei der Montage mussten die Betonfertigteile präzise ausgerichtet werden, damit die statisch relevanten Verbindungen zwischen den Elementen gemäss Vorgaben des Ingenieurs ausgebildet werden konnten.
All diese Herausforderungen wurden dank der engen Zusammenarbeit aller Partner einwandfrei gemeistert. Die hohe Massgenauigkeit der Elemente, sowie deren termingerechte Anlieferung waren matchentscheidend für den bauseitigen Fortschritt und Erfolg.
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Vorteile werkseitige Vorfabrikation für das Projekt Umschlag und Lagerplatz, Vigier
Hohe Massgenauigkeit
Zeitersparnis, da kein bauseitiges Nachspannen der Träger
Just-in-time Anlieferungen
Kurze Kommunikationswege